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1. Männer: HSV Gröbern - VfB Gräfenhainichen 3:3 (1:2)

Es war heute in Gröbern auf dem Sportplatz nicht ein normales Derby, es war DAS Derby! Vor der Rekordkulisse von 452 Zuschauern pfiff Schiedsrichter Sebastian Schulz die Partie pünktlich an.

Abtasten gab es nicht, es ging gleich volle Pulle! In der 3. min prüfte Marc Stockmann VfB Keeper Wiesegart und scheiterte an ihm. Es ging hoch und runter, beide Teams mit offenem Visier. Gröbern leicht feldüberlegen, musste aber ständig auf der Hut sein, dass die schnellen Gräfenhainicher Spitzen auch den Erfolg suchten. In diesem Spiel standen sich Freunde gegenüber, die sich aber in den 90 Minuten nichts schenkten, es ging um etwas und das merkte man.

In der 23. min dann eine Aktion im HSV Strafraum, wo ein VfB Spieler zu Fall kam, Linienrichter sah nichts Besonderes - aber Schiedsrichter Schulz pfiff Strafstoß für die Gäste! Da halfen auch keine Diskussionen, gepfiffen ist eben gepfiffen. Marc Dieterichs übernahm die Verantwortung und ließ Billy Schneeberger im HSV Gehäuse keine Chance. Der HSV danach konsterniert, unnötige Ballverluste und in der 27. min freie Bahn für David Hartling. Dieser vergab aber seine große Chance, zum Glück für den HSV! In der 35. min dann doch ein Tor für Gräfenhainichen, aber Schiedsrichter Schulz gab den Treffer nicht wegen eines Foulspiels an Denis Seliger.

Der HSV wurde immer stärker und drängte die Gäste in die eigene Hälfte. Eine Maßflanke von HSV Kapitän Rene Steudel segelte in den VfB Strafraum und dort köpfte fast ungehindert Kevin "Air" Böttcher den vielumjubelten Ausgleich. Das Spiel begann sozusagen von vorn. Gerade, wo viele mit dem Führungstreffer für den HSV rechneten, ging das ganze nach hinten los und Dennis Vogt machte die erneute Führung für Gräfenhainichen perfekt. Es war ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, so kurz vor der Pause, aber man kann sich ja nicht aussuchen, wann man einen Gegentreffer haben möchte.

HSV Trainer Otto sah nicht so richtig glücklich aus als er mit der Mannschaft wieder auf den Platz kam.

In der 52. min verfinsterte sich dann sein Gesicht gänzlich, kapitaler Bock im Abwehrspiel der HSV Hintermannschaft und Sven Krawetske bedankt sich mit dem 1:3. Wie beim 1:2, der HSV kurzzeitig planlos mit vielen Ballverlusten, Gräfenhainichen konnte aber die Schaltpausen im HSV Spiel auch nicht nutzen.

Die Partie wurde härter, aber Schiedsrichter Schulz zeigte sehr viel Fingerspitzengefühl bei umstrittenen Aktionen und nahm sich die Akteure vor und besänftigte sie mit Worten. Zwar gab es auch im Spiel einige Verwarnungen, aber die Mannschaften blieben bis zum Schluss in voller Besetzung.

In der 70.min gelingt dem HSV durch Marc Stockmann der Anschlusstreffer zum 2:3.

Es war noch genug Zeit etwas zu reißen und so spielte der HSV weiter ohne Hektik. Die Gäste lauerten aber weiter auf ihre Chancen, aber jetzt fand die HSV Abwehr die richtigen Mittel, damit nichts weiter passiert. Nach 77. min ein Zweikampf im VfB Strafraum und dabei kommt Hannes Körsten zu Fall, Schiri Schulz pfiff den zweiten Strafstoß im Spiel. Für den HSV ging Kevin Böttcher zum Punkt, bei seinem Schuß VfB Keeper Wiesegart genauso ohne Chance wie vorher sein Torwartkollege Schneeberger in der ersten Hälfte.

Beide Teams wollten den Sieg und Gräfenhainichen hatte in der 85.min schon den Torschrei auf den Lippen, aber HSV Keeper Schneeberger machte sich lang und länger und kam noch irgendwie dazu, den Ball zu parieren. Eine ganz große Aktion vom HSV Schlussmann!

In der allerletzten Minute noch eine Chance für den HSV, der eingewechselte Matze Schräpler kam zum Kopfball, dieser strich aber knapp über die Querlatte, so blieb es beim leistungsgerechten Remis.

Es war ein Spiel, das alles geboten hat, was das Fußballherz sehen wollte. Damit bleibt der HSV Gröbern seit dem 23.August 2010 zu Hause weiter ungeschlagen.
   
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